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Wir gehen an Ostern auf Zeitreise... ...

In den letzten Wochen haben wir uns mit den Kindergartenkindern und den zweijährigen Krippenkindern auf Zeitreise begeben.

Gemeinsam mit den Kindern haben wir uns auf die Spuren von Jesus begeben und spannende Abenteuer und ganz viele große Wunder erlebt. Wir sind ziemlich genau 2019 Jahre in die Vergangenheit zurück zu Jesus und seinen Freunden gereist. Hierzu mussten wir uns natürlich erst einmal anschnallen, bevor es losgehen konnte.

Unser „Zeitreiselied“ sangen wir als Einstiegsritual zu Beginn jedes Angebotes und zündeten unsere Jesuskerze an.

Um den Kindern näher zu bringen, warum wir Ostern feiern, welche Geschichten man von Jesus erzählt, was Wunder sind und um die Themen der Geschichten in den Alltag und die Lebenssituationen der Kinder zu transportieren haben wir ein „Miniprojekt“ durchgeführt. Mit Hilfe unserer religionspädagogischen Figuren und mit Legematerialien spielten wir die Bibelgeschichten lebendig nach und die Kinder durften aktiv mitgestalten. Hierbei begleitete uns besinnliche Musik und im Anschluss auf jede Bibelgeschichte das passende Lied des Ostermusicals „Auf der Suche“.

Wir haben uns sehr viel mit Gefühlen wie z.B. Liebe, Trauer, Verrat, Freude und Verzeihen auseinandergesetzt. Die Kinder konnten sich in die Rollen der betreffenden Personen hineinversetzen und einen Zusammenhang zu ihren eigenen Themen herstellen. Dies wurde ihnen mit Hilfe von Legematerialien, der passenden Musik und kurzer Rollenspielsequenzen ermöglicht.

Folgende Wunder und Erzählungen von Jesus wurden den Kindern vermittelt:

  • Jesus segnete die Kinder:

Mit Hilfe dieser Bibelgeschichte erfuhren die Kinder, dass jedes Kind geliebt wird. Um den Kindern zu verdeutlichen, wen Jesus besonders lieb hat, betrachteten die Kinder sich im Spiegel und klebten ein kleines Herz mit ihrem Namen auf ein großes Herz.

  • Jesus vollbrachte schon Wunder als Kind:

Die Kinder hörten von einem Wunder, als Jesus im Sand spielte und Vögel aus Sand formte, die lebendig wurden und wegflogen. Sowie von dem Wunder, als Jesus am Brunnen Wasser holen sollte, aber sein Krug zerbrach. Er transportierte dann das Wasser in seinem Gewand nach Hause. Wir probierten gemeinsam das Experiment mit dem Wasser aus und hörten, dass Jesus schon als Kind Wunder vollbrachte.

  • Jesus findet seine Freunde:

Hierbei spielten wir die Bibelgeschichte nach, wie Jesus seine Freunde fand und wie er zwei Fischern half, Fische zu in seinem Netz zu fangen an einer Stelle des Meeres, wo eigentlich überhaupt keine zu finden waren. Ein Wunder! Hierbei legte jedes Kind seinen eigenen Fisch ins Netz.

  • Jesus heilt einen Blinden:

Im Anschluss an diese Bibelgeschichte konnten die Kinder sich in die Rolle eines Blinden hineinversetzten, indem sie mit geschlossenen Augen Blindenschrift auf Medikamentenverpackungen erfühlten. Zudem haben die „Mutigsten“ sich die Augen verbinden lassen und mit Hilfe eines Stockes die Tür unserer „Schwerkraftwerkstatt“ gesucht. Mit geschlossenen Augen konnten sie in einem Stereognostischen Beutel Alltagsmaterialien ertasten.

  • Die wundersame Brotvermehrung:

Die Kinder erfuhren, dass Jesus 5000 Menschen satt bekam, indem sich 5 Brote und 2 Fische vermehrten. Im Anschluss teilten auch wir Brot und Fischkekse. Passend hierzu gab es sogar zum Mittagessen Fisch, welchen wir auch teilen konnten.

  • Ein Sturm kommt auf:

Die Kinder hörten, dass sogar das Wetter Jesus gehorchte. Besonders viel Spaß bereitete es den Kindern mit Hilfe eines Fingerspiels ein „Unwetter“ aufkommen zu lassen.

  • Jesus heilt einen Gelähmten:

Im Anschluss auf dieses Wunder konnten die Kinder sich in die Rolle eines Gelähmten hineinversetzen, indem sie sich in einer Decke tragen ließen.

  • Jesus und der Zöllner:

Bei dieser Bibelgeschichte ging speziell darum, dass ein Zöllner zu viel Geld einnahm und es für sich behielt. Er jedoch seine Fehler bereute, sich entschuldigte und das Geld zurückgab und den Armen schenkte. Im Anschluss auf dieses Angebot fanden viele Gespräche zum Thema Verzeihen statt.

Wie es dann mit Jesus weiterging, erfuhren die Kinder in der Karwoche…

In dieser Woche haben wir uns an zwei Tagen in der Turnhalle getroffen um die beiden letzten Aktionen im Rahmen des „Jesusprojektes“ erleben zu können.

  • Einzug in Jerusalem:

Wir haben uns gemeinsam mit Jesus auf den Weg nach Jerusalem gemacht. Wir freuten uns so sehr, dass wir Tücher für ihn und seine Jünger auf dem Weg ausbreiteten, mit Palmzweigen wedelten und diese auf dem Weg auslegten. Gemeinsam sangen wir „Einfach spitze, dass du da bist“

  • Feiern des Abendmahles:

Die Kinder dekorierten den Tisch für Jesus und seine Freunde. Anschließend teilten auch wir Fladenbrot und tranken gemeinsam „Kinderwein“

Die Kinder erfuhren, dass Jesus von einem Freund, Judas verraten wurde und dieser dafür 30 Silberstücke bekam.

  • Die Kreuzigung:

Die Kinder erfuhren, dass Jesus sterben musste, um die Menschen zu retten und damit ihnen die Fehler vergeben werden, wenn sie sie von ganzem Herzen bereuen. In diesem Zusammenhang erlebten die Kinder, wie Jesus gefangen genommen wurde und dass er sterben musste. Wir pusteten zur Veranschaulichung die Jesuskerze aus, legten ein Kreuz und ein schwarzes Tuch aus. Die Vorschulkinder hatten die Möglichkeit einen schweren Stein zu heben, da die Herzen der Menschen so schwer waren und eine Dornenkrone zu erfühlen. Anschließend legten wir die Jesusfigur, eingewickelt in einem weißen Tuch in eine Höhle und schoben einen Stein vor diesen.

  • Die Auferstehung:

Direkt im Anschluss spielten wir die Auferstehung nach, indem dreimal für die drei vergangenen Tage die Klangschale ertönte. In der Höhle befanden sich ein Engel und die weißen Tücher. Wir zündeten die Jesuskerze wieder an, ersetzten das schwarze Tuch durch ein weißes Tuch und erlebten wie zwei Frauen die leere Höhle vorfanden und  Jesus seinen Freunden erschien.

Nach einem gemeinsamen Abschluss beendeten wir unser Projekt.

Es berichtet Sandra im April 2019

Wunder geschehen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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